Dem Glück die Türe öffnen

DAILY-SELF-INCENTIVES AUS DEM MOSAIK-IMPULSPROGRAMM „Give me 5“

„Give me 5“ das sind 5zig kleine Impulse, die unser Leben jeden Tag ein bisschen besser machen können.

Nur 5 Minuten, die wir uns täglich schenken, können einen Unterschied machen!

Erkenntnisse aus der Gehirnforschung zeigen, dass unser Gehirn auf Negatives und Positives unterschiedlich reagiert. Der bekannte Neuropsychologe Rick Hanson beschreibt es so: Negative Gedanken haften wie Klett, positive perlen ab wie Teflon. Unser Gehirn braucht einfach ein bisschen Unterstützung zum Glücklichsein. 

 

EIN DATE MIT UNS SELBST

Mit „Give me 5“ geht es nicht darum, die rosarote Brille aufzusetzen, sich Situationen schönzureden und damit Gefühle zu unterdrücken. Ganz im Gegenteil. Es geht vielmehr darum, dir täglich 5 bewusste Minuten zu schenken, um zu spüren, wie es dir geht, was du brauchst und um gut für dich selbst zu sorgen. Damit es wirken kann braucht es nur eins: es zu TUN!

 

5 FIVES IN DIESEM BLOG

Ín diesem Blogbeitrag findest du 5 Daily-Self-Incentives aus dem MOSAIK- IMPULSPROGRAMM „Give me 5“.
Du kannst diese der Reihe nach oder nach Belieben wählen, täglich wechseln oder einen Impuls mehrere Tage hintereinander praktizieren.

 

Daily-Self-Incentive 1 Übergänge schaffen – ankommen
Daily-Self-Incentive 2 Bewegung –fühlen statt wollen
Daily-Self-Incentive 3 Wohlfühlplatz – reisen ohne wegzufahren
Daily-Self-Incentive 4 Gewohnheit brechen – heute mal anders
Daily-Self-Incentive 5 Den Tag begrüßen – breath in, breath out

 

 

1 Übergänge schaffen – ankommen

Vielleicht kennst du das: Dein Tag fühlt sich an wie ein einziger „Brei“. Du hetzt von einer zur anderen Tätigkeit und hast das Gefühl, nirgends ganz zu sein. Im Home-office kann es zur echten Herausforderung werden, von Arbeit auf Freizeit/Familie und wieder zurück zu schalten.

Ein Übergang ist wie eine Brücke, die du baust, um bewusst das eine vom anderen zu trennen und neu anzukommen.

 

Übung 

Setze dich auf einen Stuhl und nimm eine angenehme, aufrechte Haltung ein.
Schließe die Augen, wenn das angenehm ist.
Die Aufmerksamkeit zu den Füßen lenken und den Kontakt zum Boden wahrnehmen.
Weitergehen zum Becken. Spüren, wo das Gesäß den Stuhl berührt.
Die Aufmerksamkeit dann zum Rücken lenken und die Berührung mit der Lehne wahrnehmen.
Die Position der Hände wahrnehmen und womit sie in Berührung sind.
Die Wahrnehmung auf den ganzen Körper ausdehnen.
Zum Schluss die Aufmerksamkeit dann auf den Atem lenken. Spüren, wo man gut im Kontakt mit ihm ist (Bauch, Brustbereich, Nase) und diese Stelle als Anker benutzen.

Die Achtsamkeitsübung dann innerlich abschließen und die Augen wieder öffnen.

 

 

2 Bewegung – fühlen statt wollen

Körperliche Bewegung hat positive Auswirkungen auf unser Wohlbefinden. Das zeigen auch diverse wissenschaftliche Untersuchungen. Je nach Intensität bekommen wir, verbrauchen aber auch Energie beim Sport. Häufig spielen unser Willen und die damit verbundenen Ziele die Hauptrolle bei sportlichen Aktivitäten: 60 Minuten auf dem Crosstrainer auf Stufe 10, wöchentliche Steigerung der Intensität, 10 km laufen unter 45 Minuten…

Die Gefahr ist, dass wir dabei das Gefühl für unseren Körper verlieren. Wir orientieren uns an Zeiteinheiten, Geschwindigkeit, Intensität und Zielen, nicht an unserem Befinden.

 

Übung 

Bewege dich heute 5 Minuten aktiv. Das kann Laufen auf der Stelle, schnelles Gehen, Kniebeugen oder ähnliches sein. Achte darauf, wie du dich fühlst.
Passe die Geschwindigkeit und Intensität an dein momentanes Befinden an. Werfe Vergleiche mit gestern, letzter Woche oder anderen Menschen über Bord. Achte auf die Sprache deines Körpers und verausgabe dich nicht. Gehe freundlich mit dir selbst um und gebe nicht alles. Orientiere dich an 70 %. Auch Leistungssportler verausgaben sich nicht beim Training, um voll in ihrer Kraft zu sein, wenn es darauf ankommt.

 

 

3 Wohlfühlplatz- reisen ohne wegzufahren

Aufenthalte in der Natur haben eine positive Wirkung auf unsere Psyche und unseren Körper. Es gibt Orte, an denen wir uns besonders wohlfühlen, die uns Kraft geben, entspannen und uns auftanken lassen. Vielleicht hast du solch einen Lieblingsort. Nicht immer haben wir die Möglichkeit, diesen Ort aufzusuchen, wenn wir Energie tanken möchten. Untersuchungen haben gezeigt, dass die Visualisierung von Naturbildern eine ähnlich positive Wirkung auf uns haben kann, wie der Aufenthalt an dem realen Ort.

 

Übung

Suche dir einen ruhigen Platz und setze dich auf einen Stuhl, ein Meditationskissen, oder lege dich hin. Nimm deinen Körper wahr, wie er hier sitzt oder liegt. Nehme 2 – 3 bewusste Atemzüge. Lasse dann vor deinem inneren Auge deinen Wohlfühlort entstehen. Vielleicht ist das ein Ort, den du kennst, vielleicht entsteht er genau in diesem Moment.
Nimm den Ort mit all deinen Sinnen wahr. Was siehst du? Was hörst du? Was riechst du? Genieße die Energie dieses Ortes. Nimm sie in dich auf mit jedem Atemzug. Verweile für einige Minuten. Dann schließe diese kurze Auszeit an deinem Wohlfühlplatz innerlich ab, bewege langsam deine Finger, Zehen und öffne wieder deine Augen.

 

 

4 Gewohnheit brechen – heute mal anders

Im Laufe unseres Lebens entwickeln wir viele Gewohnheiten. Die Gewohnheit ob und was wir frühstücken, wie wir uns kleiden, unsere Haare tragen, generell wie wir unseren Tag gestalten, welchen Weg wir zur Arbeit wählen. 

 

Übung 

Breche heute eine deiner Gewohnheiten. Mache es heute einfach mal anders. Vielleicht nimmst du einen anderen Weg zur Arbeit, schaltest das Radio im Auto aus, tust etwas, das du sonst nie tun würdest…
Wenn wir mit einer Gewohnheit brechen, schalten wir den Autopiloten ab. Wir erleben  uns neu und lernen andere Seiten an uns kennen. Am besten gehe mit einer neugierigen, forschenden Haltung in diesen Tag und erlebe, was dieses Anderstun in dir bewirkt.

 

 

 

5 Den Tag begrüßen – breath in, breath out

Vielleicht kennst du das: Du wachst auf, springst aus dem Bett und purzelst in den Tag. Und noch ehe du dir bewusst darüber bist, sitzt du schon mitten in Gedankenspiralen und Tätigkeiten. Beginne deinen Tag heute mal anders.

 

Übung 

Wenn du morgens aufstehst und noch bevor du etwas anderes tust, öffne ein Fenster, die Balkon- oder Terrassentüre und nehme die Morgenstimmung mit allen Sinnen wahr.
Nimm ein paar bewusste tiefe Atemzüge. Lass den Atem dann in seinem natürlichen Rhythmus fließen und bleibe für ein paar Minuten im Kontakt mit ihm. Mache dir bewusst, dass du diesen Anker immer bei dir hast, egal, wo du dich heute befindest und dich so auf das Hier und Jetzt zu fokussieren kannst.

 

Ich wünsche dir eine gute Zeit mit dir selbst und „Give me 5“

Du hast Interesse an weiteren DAILY-SELF-INCENTIVES AUS DEM MOSAIK-IMPULSPROGRAMM „Give me 5“
Schreibe mir eine kurze Mail und ich halte dich auf dem Laufenden.

 

 

Das komplette „Give me 5“
MOSAIK-IMPULSPROGRAMM
erscheint im Herbst 2020

 

 

 

 

 

 

0 Kommentare

Hinterlasse einen Kommentar

An der Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns deinen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.